Am 12.02.2018 hat die Initiative "Anglerdemo" beim Verwaltungsgericht Schleswig Klage gegen das Angelverbot im Fehmarnbelt eingereicht. „Warum wird im Fehmarnbelt nur das Angeln verboten, während gleichzeitig nahezu alle anderen Nutzungsformen weiterhin erlaubt bleiben?“, kritisiert Kutterkapitän Thomas Deutsch. Er reicht die Klage stellvertretend für weitere angeltouristische Betriebe und Freizeitfischer ein.

Hintergrund:

Am 22.09.2017, also direkt vor der Bundestagswahl 2017, hatte die damalige Bundesumweltministerin Barbara Hendriks die Verordnungen zur Einrichtung von sechs Schutzgebieten in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) unterzeichnet. Mit Ausweisung dieser Schutzzonen geht ein massives Angelverbot einher, das nicht nur bei Anglern auf Unverständnis stößt, da in diesen Gebieten zwar sämtliche Freizeitfischerei untersagt ist, vieles Andere jedoch nicht. Nicht verboten nach der Verordnung über die Festsetzung des Naturschutzgebietes "Fehmarnbelt" (NSGFmbV) sind: Flugverkehr; Schifffahrt; nach internationalem Recht erlaubte militärische Nutzung; wissenschaftliche Meeresforschung vorbehaltlich des § 5; berufsmäßige Seefischerei; Aufsuchung, Gewinnung und Aufbereitung von Bodenschätzen; Pipelinebau und Verlegung von Seekabeln; alles weitere, was nicht ausdrücklich verboten ist.

Mitteilung der Initiative "Anglerdemo": [hier klicken]

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Verwendungszweck: "Klage Angelverbot"