Im Gewässerverzeichnis ist für den Stausee Glauchau [C 06-102] die Bootsbenutzung untersagt. Die gemäß Gewässerordnung inbegriffene Untersagung der Benutzung des Futterbootes wird für den Stausee Glauchau in Abstimmung mit der Stadt Glauchau bis auf Widerruf geduldet. Bei Benutzung von Futterbooten ist ein Abstand von mindestens 80 Metern zu den Schutzzonen und Schutzbereichen einzuhalten und es ist Rücksicht auf andere Nutzergruppen am Gewässer zu nehmen. Jeder Angler ist zudem selbst verantwortlich, zu prüfen, ob anderer Rechtsvorschriften gegen den Einsatz sprechen. Das Watangeln und das Hineinwaten zur Köderausbringung  bleiben weiterhin untersagt.

 

Bitte das Angelverbot am Ostufer zwischen der Stauwurzel und dem Privatgelände beachten!

 

Betretungsverbot für das rechte Ufer im Bereich des Betriebsgeländes der Fischzucht Schröder in Cunersdorf beachten!

 

In 2012 wurde für die Talsperre Koberbach [C 08-100] mit sofortiger Wirkung zur Schonung des Zanderbestandes jährlich für den Zeitraum vom 01. Mai bis 31. Mai das Köderfischangeln untersagt. Wir erinnern daran, dass dieses Verbot unbefristet gilt und bis zum Widerruf volle Gültigkeit besitzt. Somit ist weiterhin das Verbot des Köderfischangelns im Zeitraum 01. Mai bis 31. Mai an der Talsperre Koberbach C 08-100 zu beachten.

 

Der AVS und die Landestalsperrenveraltung wollen in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde das Gruppennachtangeln an der Trinkwassertalsperre Dröda erneut ermöglichen. Das Schutzgut Trinkwasser und Angeln schließen sich nicht aus, wenn Schutzzonen beachtet werden und das Angeln mit Vernunft unter Anerkennung grundsätzliche Regeln erfolgt. Dafür wurden heute gemeinsam die Bereiche für das mögliche Nachtangeln definiert und bei einer Vorortbesichtigung mögliche Parkplätze zur Ausweisung in Augenschein genommen. Wichtig ist, dass in der  Schutzzone 1 nicht geparkt und nicht in diese eingefahren wird. Alle Beteiligten streben an, dass die neue Regelung noch bis zum 1. Mai 2015 in Kraft treten kann.

 

Die Naherholung Talsperre Pirk GmbH prüft derzeit, wie Badebereiche an der Talsperre Pirk ab 2015 besser geschützt werden können, da es 2014 auch Probleme mit einzelnen Anglern gab. Davon hatten wir als Verband bisher keine Kenntnis und alles, was die mögliche Nutzung der Talsperre betreffen könnte, nehmen wir ernst, genauso wie die möglichen Ursachen.