Bis auf Weiteres keine Präsenz-Sachkundelehrgänge

Am 19. November trat im Freistaat Sachsen die Regelung von Notfallmaßnahmen zur Brechung der vierten Coronavirus SARS-CoV-2-Welle (Sächsische Corona-Notfall-Verordnung - SächsCoronaNotVO) in Kraft. Diese Verordnung sieht erneut erhebliche pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, die auch auf die Durchführung der Vorbereitungslehrgänge zur Fischereiprüfung sowie die Prüfungen selbst unmittelbare Auswirkungen haben. Nach § 15 der genannten Verordnung ist die Öffnung von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen und Erwachsenenbildung, ähnlichen Einrichtungen untersagt. Dies betrifft auch Vorbereitungslehrgänge für die Fischereischeinprüfung (Sachkundelehrgänge).

Deshalb finden bis auf Weiteres keine Präsenz-Sachkundelehrgänge statt.

Möglich ist es allerdings weiter, Teile des Lehrgangs als Online-Präsenzlehrgang unter Nutzung geeigneter Online-Konferenzplattformen durchzuführen. Dieser Online-Teil ersetzt nicht die erforderliche praktische Unterweisung. Insofern können Kurse aktuell nicht abgeschlossen werden.

Die Fischereischeinprüfungen finden weiterhin an allen DEKRA-Niederlassungen in Sachsen statt. Zur Prüfung angemeldete Lehrgangsteilnehmer, die ihrer Lehrgang bereits komplett abgeschlossen haben, werden wie bisher durch die Fischereibehörde nach dem Datum der Anmeldung und den örtlich zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Prüfungslokale eingeladen.

An den DEKRA-Stationen wird weiter unter folgenden Bedingungen geprüft:

1.) Die allgemeinen Schutzmaßnahmen entsprechend des Hygieneschutzplanes der DEKRA, insbesondere das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes sind Informationen der Fischereibehörde von den Prüfungsteilnehmern einzuhalten. Dies gilt auch am Prüfplatz während der Prüfung.

2.) Zur Prüfung ist von den Prüfungsteilnehmern ein Impf-, oder Genesenen oder ein Testnachweis vorzulegen. Der Impf- oder Genesenennachweis kann durch einen Testnachweis ersetzt werden, wenn die verpflichtete Person das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder für die verpflichtete Person aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen wurde. In diesem Fall ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Vornahme des Schnelltests darf nicht länger als 24 Stunden, die des PCR-Tests nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.

Die Fischereibehörde informiert die Teilnehmer an der Prüfung zu den o. g. Regelungen parallel mit der Einladung. Wegen der gemäß Hygieneplan der DEKRA weiter eingeschränkten Prüfungskapazitäten müssen sich Lehrgangsteilnehmer auf längere Wartezeiten bis zur Einladung zur Fischereiprüfung einzustellen.

Aktuell werden Prüfungstermine im Zeitraum Januar/Februar 2022 vergeben.