Das für die Fischerei zuständige Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) hat uns mitgeteilt, dass es erneut zu Verzögerungen bzgl. des Inkrafttretens der novellierten Fischereiverordnung kommt, welche ursprünglich mit Beginn des Jahres 2022 Inkrafttreten sollte.

Problematisch ist dieser Umstand, da nun formell noch die alte Verordnung gilt und noch nicht die aktualisierten Regelungen, welche bereits in der Zeitschrift "Fischer & Angler" veröffentlicht oder bei einigen Regionalverbänden (AVL, AVE) schon in die Erlaubnisscheinfangbücher für 2022 eingearbeitet wurden und wir dieses Vorgehen so mit dem SMEKUL im letzten Jahr abgestimmt hatten.

Wir hoffen, dass das SMEKUL nun zügig die inhaltlich fertigen Neuregelungen der SächsFischVO in Kraft setzt, damit alle Mitglieder wieder eine Rechtssicherheit haben.

Aktuelle Konfliktpunkte am Angelgewässer sind zwei folgende Regelungen:

1.) Schonzeit Regenbogenforelle

bisher: Schonzeit 01.10.-30.04.

zukünftig: Schonzeit nur in Fließgewässern

2.) Hegenennutzung in freigegebenen Gewässern

bisher: eine Hegene darf bis zu fünf Anbissstellen haben

zukünftig: Es darf gleichzeitig mit zwei Hegenen mit insgesamt maximal sechs Anbissstellen gefischt werden.

Sobald das SMEKUL uns über das Inkrafttreten in Kenntnis setzt, werden wir darüber informieren!

Unter folgendem Link sind noch einmal alle für die Angelfischerei relevanten Änderungen aufgeführt, welche mit Inkrafttreten rechtskräftig werden:

Auszug aus F&A 04/2021; PDF:               [hier klicken]

 

Quelle: https://www.landesanglerverband-sachsen.de/index.php?modul=news&vid=341